0445110418
BOSCH 0445110418 Common-Rail-Injektor für Ford Transit / Custom 2.2 TDCi Euro 5 1800 bar
1746967, 1840747, BK2Q-9K546-AF, 9801125480, 0986435222 F00VC01359 DLLA153P2189 1800 bar Produktübersicht
Der Bosch 0445110418 ist ein OEM-Common-Rail-Injektor für Dieselkraftstoff, konstruiert für Ford / BOSCH Pkw und Nutzfahrzeuge mit dem 2.2 Duratorq TDCi Euro 5 Dieselmotor. Ausgelegt für einen maximalen Raildruck von 1800 bar, verfügt diese Einheit über die hochpräzise Einspritzdüse DLLA153P2189 und das Steuerventil F00VC01359, um mehrere Mikroeinspritzungen pro Verbrennungszyklus darzustellen. Er erfüllt vollumfänglich die Abgasnorm Euro 5. Direkter Ersatz für die OEM-Referenzen BK2Q-9K546-AG, 1746967, 1840747, BK2Q-9K546-AF, 9801125480, 0986435222.
Überprüfen Sie vor der Bestellung stets die auf dem Gehäuse Ihres defekten Injektors eingeprägte OE-Referenz (BK2Q-9K546-AG / 1746967). Der Bosch 0445110418 verwendet das Steuerventil F00VC01359 und die Einspritzdüse DLLA153P2189, kalibriert auf 1800 bar. Eine zylinderspezifische IMA-Codierung ist nach dem Einbau zwingend erforderlich.
Kompatible Injektoren
Fahrzeug- und Motorverwendung
| Fahrzeug | Motor | Baujahre |
|---|---|---|
| Ford Transit Mk7 / Mk8 2.2 TDCi | Duratorq Euro 5 100-155hp | 2011-2016 |
| Ford Transit Custom 2.2 TDCi | Duratorq 2.2 TDCi | 2012-2016 |
| Ford Tourneo Custom 2.2 TDCi | Duratorq 2.2 TDCi | 2012-2016 |
| Land Rover Defender 2.2 Td4 | DT224 2.2 Diesel | 2011-2016 |
Technische Daten
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| SKU-Nummer | 0445110418 |
| Marke | Ford / BOSCH |
| Komponententyp | Complete Injector Assembly (Bosch Common Rail (CRI2-18 solenoid)) |
| OE-Nummer | BK2Q-9K546-AG |
| Steuerventil Kernwert | F00VC01359 |
| Düsencode Kernwert | DLLA153P2189 |
| Einspritzsystem | Bosch Common Rail (CRI2-18 solenoid) |
| Betriebsdruck Kernwert | 1800 bar |
| Drehmomentvorgabe | 28-30 N·m |
| Spannpratzen-Drehmoment | 25 N·m |
| Garantie | 12 Months |
| Abgasnorm | Euro 5 |
| Motorenfamilie | 2.2 Duratorq TDCi Euro 5 |
| Steuergeräte-Codierung erforderlich | Yes (IMA Code) |
Installation Tips
Benötigte Werkzeuge: 10mm & 11mm flare nut wrench (rail and injector inlet unions), Injector slide hammer / mechanical puller kit (if seized), Injector seat cleaning brass brush set & industrial vacuum, Seat reaming tool (if carbon erosion is present), Torque wrench (2 N·m - 40 N·m range), ECU diagnostic scan tool with IMA/QR coding capability, Digital micrometer / depth gauge for copper washer check
- Batterie abklemmen & Raildruck abbauen: Massekabel der Batterie trennen und vor dem Lösen von Kraftstoffverschraubungen über die Live-Diagnose sicherstellen, dass der Rail-Restdruck unter 10 bar abgefallen ist.
- Motorraum & Injektorschächte reinigen: Schmutzpartikel, Ölschlamm und lose Verunreinigungen im Bereich der Injektorschächte im Zylinderkopf mittels Druckluft und Entfettungsmittel gründlich ausblasen.
- Kabelstrang & Leckölanschlüsse kennzeichnen: Stecker des Motorkabelbaums für jeden Zylinder kennzeichnen und die empfindlichen Kunststoff-Halteklammern der Lecköl-Rücklaufleitung vorsichtig entriegeln.
- Hochdruckleitungen demontieren: Überwurfmuttern der Hochdruckleitungen mit einem Leitungsschlüssel lösen; alle offenen Anschlüsse am Rail und an den Injektorzuläufen SOFORT mit sauberen Verschlusskappen verschließen.
- Spannpratzen-Befestigungsschrauben ausbauen: Schrauben der Spannpratzen herausdrehen. Beachten Sie, dass Dehnschrauben stets entsorgt und niemals wiederverwendet werden dürfen.
- Injektorkörper herausziehen: Injektor vertikal herausziehen. Bei Verkokung oder Festbacken einen zugelassenen mechanischen Gleithammer-Abzieher am Zulaufadapter ansetzen, ohne den Injektorkörper zu verdrehen.
- Injektorschacht & Bohrung prüfen: Sicherstellen, dass der alte Kupferdichtring nicht am Boden des Zylinderkopfsitzes festgebacken ist; falls festsitzend, mit einem Messing-Hakenwerkzeug entfernen.
- Injektorsitz reinigen & nachfräsen: Injektordichtsitz mit speziellem Sitzfräser/Reinigungsbürsten und einem Werkstattsauger nachbearbeiten und planen, bis die Dichtfläche zu 100% metallisch blank und eben ist.
- Neuen Kupferdichtring einsetzen: Einen Kupferdichtring nach OEM-Spezifikation in der vorgeschriebenen Stärke (Standard 1.5mm-2.0mm) montieren und mit etwas Hochtemperaturfett in Einbauposition fixieren.
- Injektor mit Keramikpaste montieren: Den Schaft des Injektorkörpers dünn mit freigegebener Hochtemperatur-Keramikpaste bestreichen; Düsenspitze der Einspritzdüse und Kupferdichtring unbedingt trocken und sauber halten.
- Spannpratze vorschriftsmäßig anziehen: Befestigungsschrauben der Spannpratze fixieren und mit einem kalibrierten Drehmomentschlüssel nach Herstellervorgabe stufenweise auf das spezifizierte Anzugsdrehmoment (25 N·m) anziehen.
- Hochdruckleitungen wieder montieren: Überwurfmuttern von Hand ansetzen, um ein Verkanten des Gewindes zu vermeiden, anschließend die Verschraubungen an Injektorzulauf und Rail gleichmäßig auf 28-30 N·m festziehen.
- Leckölleitung & Kabelstrang wieder anschließen: Lecköl-Rücklaufclips aufdrücken, bis die Sicherungsringe hörbar einrasten; elektrischen Steckverbinder aufstecken und die Verriegelungslasche fest sichern.
- ECU-IMA- / QR-Code-Kalibrierung & Kraftstoffsystem entlüften: Den auf dem Injektorkopf eingravierten, individuellen alphanumerischen IMA/QR-Kalibriercode in die entsprechende Zylinderadresse des Motorsteuergeräts (ECU) einprogrammieren; Kraftstoffsystem vor dem ersten Startversuch vorfördern/entlüften.
- KRITISCHE IMA-KALIBRIERUNG: Nehmen Sie den Motor niemals in Betrieb, ohne den neuen IMA/QR-Abgleichcode im Steuergerätekennfeld zu hinterlegen – nicht kalibrierte Injektoren führen zu Verbrennungsklopfen, Zylinderungleichförmigkeit und vorzeitiger Verstopfung des DPF.
- KRITISCHER AUSTAUSCH DER KUPFERDICHTRINGE: Stets nagelneue Kupfer-Stauchdichtringe und Dehnschrauben für die Spannpratzen verwenden – die Wiederverwendung alter Dichtungen führt zu verheerenden Verbrennungsgas-Undichtigkeiten (Bildung der sogenannten „Black Death“-Verkokung).
- HÖCHSTE REINHEIT AM KRAFTSTOFFSYSTEM: Ein mikroskopisch kleiner Schmutzpartikel von nur 5 microns kann das interne Steuerventil F00VC01359 oder die Düsennadel blockieren – sicherstellen, dass alle Verschlussstopfen der Kraftstoffleitungen bis zur endgültigen Montage aufgesteckt bleiben.
- STRIKTES ANZUGSDREHMOMENT DER SPANNPRATZE: Halten Sie das Anzugsdrehmoment von 25 N·m und die Montagefolge strikt ein – ein Überziehen verzieht den Injektorkörper und führt zum Klemmen der Nadel.
Häufig gestellte Fragen und Diagnose
Muss der Bosch-Injektor 0445110418 im Steuergerät (IMA- / QR-Code) angelernt werden?
Ja, beim Bosch-Injektor 0445110418 ist die Programmierung des zylinderspezifischen IMA-Kalibriercodes in das Motorsteuergerät (ECU) zwingend erforderlich. Jedes Bauteil verfügt über einen individuellen, mehrstelligen Kalibriercode, der auf dem Steckergehäuse oder Magnetventilkopf eingeprägt ist und die Mengentoleranzen über mehrere Raildruckstufen hinweg definiert. Die Programmierung dieses Codes mittels Diagnosetester (VCDS, ODIS, INPA/ISTA oder Autel MaxiSys) ist obligatorisch, um einen gleichmäßigen Leerlauf, die Einhaltung der Abgasgrenzwerte und ein sauberes Ansprechverhalten zu gewährleisten.
Was sind die häufigsten Symptome eines defekten Injektors 0445110418 beim Ford / BOSCH 2.2 Duratorq TDCi Euro 5?
Häufige Symptome sind verzögertes Startverhalten beim Kaltstart, unrunder oder sägender Leerlauf, Schwarzrauch beim Beschleunigen (Verschleiß der Nadel der Einspritzdüse / Kraftstoffüberschuss), Weißrauch beim Anlassen (unverbrannter Kraftstoffnebel), Nageln/Klopfen unter Last, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Zylinder-Aussetzer-Fehlercodes (P0300-P0306) sowie zu hohe Lecköl-Rücklaufmengen, die unter starker Beschleunigung Fehlercodes bezüglich zu geringem Raildruck auslösen.
Sollte ich Injektoren einzeln oder als kompletten Satz austauschen?
Während der Austausch eines einzelnen defekten Injektors akzeptabel ist, sofern eine Kraftstoffverunreinigung ausgeschlossen werden kann, empfiehlt die fachgerechte Werkstattpraxis bei Motoren mit einer Laufleistung von über 150,000 km den Austausch oder die Prüfstandsprüfung aller Injektoren als Komplettsatz. Der Verschleiß an Hochdruck-Steuerventil (F00VC01359) und Einspritzdüse (DLLA153P2189) vollzieht sich über alle Zylinder hinweg gleichmäßig; der Verbau eines Neuteils neben drei oder fünf verschlissenen Einheiten führt infolge von Mengenabweichungen häufig zu spürbaren Leerlaufvibrationen.
Warum müssen der Kupfer-Dichtring und die Spannpratzenschraube bei jeder Montage ersetzt werden?
Der Kupferdichtring bildet die entscheidende gasdichte Barriere zwischen der Einspritzdüse des Injektors und dem Brennraum im Zylinderkopf. Während der Verbrennung treten Temperaturen von über 1,500°C und Drücke von mehr als 150 bar auf. Ein komprimierter Dichtring erfährt eine Kaltverfestigung und dichtet bei erneuter Montage nicht mehr zuverlässig ab. Zudem sind die meisten Spannpratzenschrauben als Dehnschrauben für den Einmalgebrauch konstruiert; eine Wiederverwendung birgt das Risiko eines Schraubenabrisses im Zylinderkopf oder eines Verlusts der Klemmkraft.
Welche vorbeugende Wartung ist nach dem Einbau von Ersatzinjektoren des Typs 0445110418 erforderlich?
Tauschen Sie stets den Dieselkraftstofffilter gegen einen hocheffizienten Filter nach OEM-Spezifikation (Filterfeinheit 3 to 5 micron) aus, untersuchen Sie den Kraftstofftank und die Leitungen auf Metallspäne durch Hochdruckpumpenverschleiß, spülen Sie das Common-Rail bei Vorhandensein von Verunreinigungen, verwenden Sie hochwertigen EN590 Dieselkraftstoff und überprüfen Sie die Mengenkorrekturwerte der Injektoren nach 500 km Fahrstrecke über eine Diagnosesoftware.